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Matthias Dörfer

"EIN SPIEL MIT DER KÖNIGIN"
Es gibt nur ein Gemeinsames: die nicht Wiederholbarkeit.




 

 

Meine Musikrichtung

Musikalisches Stegreifspiel, bekundet das musikalisch klingende Ergebnis der Auseinandersetzung spontaner Eingebungen“.

Man hat ein kleines musikalisches Thema oder Motiv vor Augen, eingerahmt in eines von vielen formalen Mustern, die die Erinnerung - zunächst noch nicht aktuell bewusst - bereithält und man spielt, vielleicht langsam, die ersten zwei, drei Töne oder einen Akkord, während in Gedanken gleichzeitig der fünfte und sechste Ton bzw. ein weiterer Akkord schon auf seine musikalische Richtigkeit oder Verwendbarkeit vorausschauend, antizipierend geprüft werden und spielt während dieses Vorgangs den dritten oder vierten Ton oder was auch immer – in Zehntel- bis Hundertstel-Sekunden anzusiedelnde synchronisierte Zeitabläufe zwischen geistiger Bewegungskoordinierung und Händen (und Füßen)!

In eine bestimmte bzw. passende Rhythmik, Instrumentation, Begleitung, Tonart, Lautstärke usw. eingebettet, wird parallel zu einer im Kopf mitlaufenden Dramaturgielinie gemäß einer ebenfalls (fast) gleichzeitig gefundenen Absicht bezüglich der Gesamtwirkung oder – formal variiert und kontrastiert - mit Hilfe des Kern- oder des Kontrastmotivs moduliert; dabei werden innerhalb einer quasi neuronalen Kreativwolke kleine Einheiten gebildet, die sich zu einem größeren Ganzen entwickeln, ggf. wiederholt und neu aufgerollt werden, immer aber kritisch bezogen auf Motiv, Motto, Wirkungsabsicht oder Ziel.

Auch die Qualität des Instruments, der Raum, die Atmosphäre, die eigene Fertigkeit, nicht zu unterschätzen die aktuelle Befindlichkeit, Stimmung und letztlich natürlich auch die Zuhörer spielen eine gelegentlich nicht unwesentliche und häufig sogar anregende Rolle dabei.

Ebenso kann auch das haptische Erfühlen der Tastaturkonturen als mechanischer Reiz stimulierend wirken innerhalb des wechselwirksamen fruchtbaren Moments des musikalisch-intuitiven ad-hoc-Spiels.

Und zuletzt: gelegentliche spontane Greiffehler können übrigens erfinderisch spontan umgedeutet und weiter verarbeitet werden in eine sich genau so unvermittelt ergebende Logik des Verlaufs – als wäre es gewollt gewesen.

Der "Fehler" erhält durch das, was verknüpfend folgt, eine neue musikalische Folgerichtigkeit...

Kein Rezept natürlich, beileibe nicht! Eher ist’s wie eine quasi himmlische Leihgabe, verantwortungsvoll zu verwalten, zu pflegen.

Mir aus der Seele gesprochen von Rolf Hagen Ehemaliger Musiklehrer am Gymnasium und Lehrer für Erziehungswissenschaft (Goethe-Schule Bochum); Fachleiter für Musik


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Matthias Dörfer
15517 Fürstenwalde Spree
Email:
kirchenorgel-improvisator@online.de
Tel.: 
+49 3361 4917884



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